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Warum sind Einsatz-Zuschauer ein Hindernis? 
 
Kommt es auf einer Autobahn zu einem Verkehrsunfall, dann passiert es oft, dass die Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn plötzlich abbremsen und langsam vorbeifahren. Es kommt sogar – aber sehr selten – vor, dass Fahrzeuge (auf der Autobahn!) stehen bleiben, weil die Fahrer sehen wollen, was passiert ist. Dieses Verhalten ist leichtsinnig, weil von hinten der Verkehr heranrollt und Auffahrunfälle provoziert werden können.
Die Polizei und Feuerwehr beobachten dabei mitunter kritische Bremsmanöver, die nachfolgende Autofahrer zwingen, selbst sofort scharf abzubremsen.

Da in solchen Fällen die Fahrer sich und andere Verkehrsteilnehmer gefährden, können Sie mit einer Strafgebühr verwarnt werden. Sollte es zu einem Auffahrunfall kommen, wird ein Gericht die Schuld feststellen und ahnden.

Wenn es daher möglich ist, versucht die Polizei einen Beamten abzustellen, der mit einer Kelle den Gegenverkehr zu ungebremster Weiterfahrt auffordert. Jedoch können die Sicherheitskräfte bei schweren Unfällen niemanden entbehren, weil sie jeden Mann dringend brauchen.

Aber nicht nur der Gegenverkehr, auch der nachfolgende Verkehr muss einige Dinge beachten. Wer nicht als Ersthelfer aktiv ist oder den Rettungsdienst ruft, sollte im Auto sitzen bleiben.

Ersthelfer sollten bei der Ankunft der Rettungskräfte diese nicht behindern, sondern nur kurz die Lage schildern und Fragen beantworten. Alle anderen Autofahrer sollten in ihren Fahrzeugen bleiben und nicht aussteigen, um zu schauen, was los ist.
Dabei werden nur die Rettungskräfte behindert und wertvolle Spuren zertreten. Außerdem ist die Rettungsgasse oft nicht breit genug, oder einzelne Fahrzeuge blockieren den Rettungsweg, so dass diese zur Seite fahren müssen oder die Polizei die PKWs von einer vollgesperrten Autobahn rückwärts aus dem Stau fahren lässt. Das geht nur, wenn alle Fahrer in ihren Fahrzeugen sitzen. Manchmal stehen aus ihren Autos ausgestiegene Fahrer auf der Rettungsgasse und verzögern so die Anfahrt der Einsatzkräfte. Die selben Regeln gelten auch für Bundes-, Land- und Kreisstraßen und innerhalb geschlossener Ortschaften.  
 
Um die Rettungskräfte zu unterstützen, sollte man sich so verhalten:

· Anordnungen der Rettungskräfte befolgen
· Zufahrten zu den Einsatzorten freihalten
· Einsatzstellen müssen zugänglich und befahrbar sein
· ausreichenden Sicherheitsabstand zur Brand- oder Unfallstelle einhalten
· zu anderen Verkehrsteilnehmern einen ausreichenden Abstand halten
· Rettungsgasse bilden
 
 
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei allen Empfehlungen nur um Tipps handelt, aus denen keinerlei Haftungsansprüche abgeleitet werden können! 
 
 
Kontakt: info@feuerwehr-langenstein.de