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| Einsatzarten |
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| Einsätze zur Brandbekämpfung |
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Auch hier kann man unterschiedlichen Arten des Feuers je nach Größe in 4 Rubriken einordnen. Es gibt:
Entstehungsbrände:
Diese liegen vor, wenn sich auf einem Tisch ein Adventskranz entzündet. Zum Löschen genügt ein Handfeuerlöscher oder eine Kübelspritze. Eine Kübelspritze ist ein 10-Liter-Eimer mit eingebauter Handpumpe und einem kurzen Schlauch. |
Kleinbrände: Hierbei handelt es sich um brennende Fahrzeuge oder Container. Zur Bekämpfung des Feuers reicht ein Rohr aus. |
Mittelbrände: Von diesen spricht man bei Wohnungs- und Flächenbränden. Man benötigt zum Löschen zwei Rohre. |
Großbrände: So bezeichnet man das Feuer in Wohnhäusern und anderen Gebäuden. Um dieses unter Kontrolle zu bekommen, werden mindestens drei (oder mehr) Rohre verwendet. |
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Der Ablauf der Einsätze geschieht gemäß folgender Reihenfolge:
Zuerst werden alle vom Rauch und den Flammen bedrohte Menschen und Tiere gerettet und erst danach konzentriert sich die Arbeit der Feuerwehr auf die eigentliche Brandbekämpfung.
In die Kategorie „Brandeinsätze“ zählen auch alle Einsatzfahrten, die durch das Auslösen von automatischen Brandmeldeanlagen in öffentlichen Gebäuden und größeren Firmen verursacht werden. Wenn es zu einem Fehlalarm kommt, dann stellt die Feuerwehr diese Anlagen zurück. |
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| Vorbeugender Brandschutz |
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Diese Aufgaben sind sehr umfangreich und bilden inzwischen einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit der Feuerwehr.
In regelmäßigen Abständen überprüfen Brandschutzbeauftragte die Einhaltung der Vorschriften, kontrollieren die Brandschutzeinrichtungen und den baulichen Zustand der Gebäude. Zum Beispiel wird darauf geachtet, ob die Brand- und Rauchmelder funktionieren, ob die Handfeuerlöscher in ausreichender Zahl vorhanden sind und an den gekennzeichneten Stellen stehen, ob die Fluchtwege markiert und frei zugänglich sind, ob in der Nähe von Licht- und Wärmequellen leicht entzündliche Materialien gelagert werden und so weiter.
Im Dorf selbst werden die Hydranten auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft.
Daneben sichern die Mitglieder der Wehr die Veranstaltungen anderer Vereine ab. Besonders gilt dies für solche Festveranstaltungen wie das Osterfeuer oder das Walpurgisfeuer sowie die Laternenumzüge der Kindertagesstätte.
Darüber hinaus klären die Kameraden die Bevölkerung über mögliche Gefahrenquellen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen auf. Insbesondere wird für die Benutzung von Rauchmeldern geworben.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Brandschutzerziehung in der Grundschule unseres Dorfes. Hier haben Kinder die AG Feuerwehr gegründet. Dort lernen die Kinder in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr die Notrufnummern kennen und erfahren, wie man sich im Brandfall verhält. Daneben erklärt man den Kindern den Aufbau der Feuerwehr und vermittelt ihnen Grundkenntnisse in der ersten Hilfe.
Mit dem Kindergarten „Hoppelnase“ in Langenstein arbeiten wir im Rahmen eines Patenschaftsvertrages zusammen. Sowohl in der Schule als auch in der Kindertagesstätte finden Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Nachwuchsförderung statt. |
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| Technische Hilfeleistung |
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In der heutigen Zeit stellen Einsätze dieser Art den Hauptteil der Arbeit der Feuerwehr dar. Zu diesem Aufgabengebiet gehören die Einsätze bei:
Verkehrsunfällen: Hierzu zählen die Beseitigung von Ölspuren, die Aufnahme auslaufender Kraftstoffe, die Entfernung von Verkehrshindernissen wie zum Beispiel verlorene LKW- Ladungen und die Ausleuchtung von Einsatzstellen.
Unfällen mit Chemikalien: Das betrifft Umweltschutzmaßnahmen und Gefahrguteinsätze mit Messungen und der Entfernung von ausgelaufenen Chemikalien.
Beseitigung von Schäden durch Unwetter:
Das bedeutet, dass nach einer Überschwemmung Keller ausgepumpt und nach Stürmen umgestürzte Bäume von den Straßen und Grundstücken weggeräumt werden.
Für die Bewältigung dieser Aufgaben benötigt man sowohl Spezialtechnik als auch eine spezielle Ausbildung, zum Beispiel für den Umgang mit Gefahrengut. |
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| Rettung |
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Diese Art der Einsätze kommt zwar relativ selten vor, ist aber trotzdem sehr wichtig. Es handelt sich hierbei um die Rettung von Menschen aus unmittelbarer Lebensgefahr sowie von Tieren aus Notlagen. Am häufigsten müssen nach Verkehrsunfällen eingeklemmte Personen mit Scheren und Spreizern aus Autos befreit werden.
Außerdem umfasst dieses Aufgabengebiet die Bergung von Verletzten aus der Höhe und der Tiefe und aus schwer zugänglichen Bereichen. Dabei wird die Anhängeleiter eingesetzt, um Menschen aus oberen Stockwerken brennender Gebäude zu evakuieren, wenn keine Flucht über die Treppen mehr möglich ist. Sprungretter werden bei suizidgefährdeten Personen eingesetzt.
Desweiteren öffnet die Feuerwehr auch Wohnungstüren, hinter denen hilflose Personen vermutet werden. Dies alles geschieht in Absprache und Zusammenarbeit mit den Notärzten und den Rettungsdiensten, da die Wehr in erster Linie für den technischen Teil verantwortlich ist. |
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| Neben diesen vier Arten unterscheidet man noch eine Alarmübung und zwei Fehlalarme. |
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| Alarmübung |
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Dieses Training ist Teil der ständigen Ausbildung. Die Führungskräfte bereiten ein Unfallszenario vor und alarmieren die Einsatzkräfte über ihre Funkmeldeempfänger genauso wie bei echten Einsätzen. Die Mannschaften wurden nicht informiert, sondern rücken mit Blaulicht und Martinshorn wie im Ernstfall aus. Der Zeitdruck und die psychische Anspannung entsprechen denen in tatsächlichen Notfällen. |
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| Böswilliger Fehlalarm |
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In diesem Fall hat eine verantwortungslose Person mutwillig, das heißt ohne wirkliche Notwendigkeit die Feuerwehr gerufen, entweder durch einen telefonischen Notruf oder durch Betätigung der Feuermelder. Dank der modernen Technik ist es möglich, die Täter zu ermitteln, welche dann für den Missbrauch der Notrufeinrichtung einmal gerichtlich bestraft werden und darüber hinaus die gesamten Kosten des Einsatzes bezahlen müssen. Sollte es während einer Fehlalarmierung zu einem echten Notfall kommen, dann verursacht die Anfahrt der Mannschaften mit ihrer Technik zu einer falschen Adresse zeitliche Verzögerungen. |
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| Fehlalarm |
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| In diesem Fall war der Notruf berechtigt, aber dennoch muß die Feuerwehr nicht mehr eingreifen. Das betrifft die Fälle, in denen ein Entstehungsbrand schon vor der Ankunft der Feuerwehr gelöscht werden konnte oder in denen eine automatische Brandmeldeanlage auslöst. |
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| Kontakt: info@feuerwehr-langenstein.de |
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