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von der Gründung bis 1945
von 1945-1989
nach der Wende bis heute
Chronik ab 2010
historische Einsätze
 
mannschaft von 1997
Mannschaft 1997 
 
 
jugendfeuerwehr 1997
Jugendfeuerwehr 1997 
 
 
einsatz 2000
Bei einem Einsatz 2000 
 
 
retten, bergen
Einsatzübung “retten, bergen” 2006 
 
 
abriss alte Schmiede
Abriss der alten Schmiede 
 
 
Verkehrsunfall 2007
Verkehrsunfall 2007
 
 
baumfällarbeiten
Baumfällarbeiten nach Sturmschaden 
 
 
verkehrsunfall 2007
Verkehrsunfall 2007 auf der B81 
 
 
jugendfeuerwehr 2007
Jugendfeuerwehr 2007 
 
Von 1990 bis 2009
 
Gesetzliche Grundlagen 
 
Nach der Wiedervereinigung wurden die Paragraphen an die westlichen Regelungen angepasst.

Am 30.Juni 1991 wurde das Gesetz zur vorläufigen Regelung des Brandschutzes und der Hilfeleistung der Feuerwehren im Land Sachsen-Anhalt verabschiedet.
Hiermit wurden die Aufgaben der Wehr festgelegt und die Verantwortung den Gemeinden und Kreisen übertragen.
Zu den Tätigkeitsfeldern zählten der abwehrende Brandschutz, die erforderliche Hilfeleistung bei Hochwasser, Sturm und Unfällen, die Rettung von Menschen und Tieren aus Gefahrensituationen sowie die Trinkwasserversorgung bei Ausfällen der Wasserleitung.

Darüber hinaus reinigt die FFW alljährlich im April, vor Beginn der Badesaison das Langensteiner Sommerbad.

Die Gemeindevertretung beschloss am 02.06.1994 eine neue Satzung über die Einrichtung, Leistungen und Gliederung der Feuerwehr, Ausbildung und Mitgliedschaft (Eintritt, Austritt) der Kameraden, Entschädigungen und die Zusammenarbeit mit anderen Wehren und erhob Gebühren für zusätzliche Leistungen der Wehr.
Kostenlos bleiben die Bekämpfung von Schadenfeuer, Hilfsleistungen bei Unfällen und die Mitwirkung im Katastrophenschutz. 
 
Unterbringung der Löschgeräte 
 
1991 zog die Feuerwehr in das Gebäude “Wasserwerk” ein. Hier gibt es ausreichend Raum für die Unterbringung, Pflege und Instandhaltung der Technik und zum Abstellen der Fahrzeuge, für den Aufenthalt und die Ausbildung der Mitglieder sowie einen Saal für Veranstaltungen. 
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Entwicklung der Feuerwehrtechnik 
 
Material

Am 29.08.1996 wurden 10 Pieper angeschafft, die die Feuerwehrmänner rund um die Uhr bei sich tragen müssen.
Dadurch soll die Sirene ersetzt werden, welche bis jetzt die Männer der Wehr im Ernstfall zum Gerätehaus rief.

Außerdem kaufte die Gemeinde einen neuen Mannschaftstransporter (MTF- VW T4), welcher im August 1996 der Wehr feierlich übergeben wurde.
Dieses Fahrzeug soll bei kleinen Einsätzen, wie Wasserrohrbrüchen, Aufnahme ausgelaufener umweltschädlicher Flüssigkeiten und Sicherungseinsätzen, Mannschaft und Geräte zum Einsatzort und zurück transportieren.
Hierbei kann das Fahrzeug bedarfsgerecht ausgestattet werden.
Zum anderen wird das Fahrzeug benutzt, um bei größeren Katastrophen später am Gerätehaus eintreffende Kameraden zum Einsatzort zu fahren. Aufgrund der territorialen Ausdehnung des Ortes (eingemeindete Ortsteile) sind die Anfahrtswege für einzelne Mitglieder sehr lang.

Neben dem Mannschaftstransporter übergab der Bürgermeister an die Wehr weitere Ausrüstungsgegenstände, darunter ein Notstromaggregat, eine Schmutzwasserpumpe, eine Kabeltrommel, mehrere Flutlichtstrahler und Handscheinwerfer.

Die Feuerwehr in Langenstein erhält am 01. April 2000 ein neues Tanklöschfahrzeug TLF16/25.
Damit wurde das 26 Jahre alte Fahrzeug aus DDR- Produktion ersetzt. Im Jahr 2005 konnten für alle Einsatzkräfte die erforderliche Schutzbekleidung sowie neue Tauchpumpen und andere Geräte gekauft werden. 
 
^ 
Dienst in der Feuerwehr 
 
1997 zählte die Wehr 47 Angehörige, davon waren 22 aktive Angehörige, 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 10 der Altersabteilung.

· im Jahr 1999 wurden 8 ehemalige Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen
· 2 Frauen haben 2001 erfolgreich die Ausbildung absolviert und wurden in den Dienst übernommen
· Im Jahr 2005 dienen im aktiven Einsatz 13 Mitglieder, von denen nur einer über eine Atemschutztauglichkeit verfügt. Die Normbesetzung des Tanklöschfahrzeuges wird nur selten bei den Einsätzen erreicht.
· Auf der Jahreshauptversammlung am 09.02.2006 wurden 3 Mann in den aktiven Dienst aufgenommen.  
 
Jahr Personalbestand  davon Aktive  Jugendfeuerwehr  Altersabteilung 
1996
-
-
16 
-
1997
47 
22 
15 
10 
1998
-
23 
14 
-
2002
41 
17 
10 
14 
2005
-
13 
-
2006
-
20 
-
-
2007
43 
19 
15 
 
Brandmeister für Langenstein: 
1995 - 2002  Obm. Gemeindewehrleiter  Harald Böer 
2002 - 2006  Wehrleiter  Ralf Berginski 
seit 2006  Wehrleiter  Sebastian Rindert 
 
Ausbildung
 
1995: Wehrangehörige aus Halberstadt, Aspenstedt, Emersleben, Klein Quenstedt und Langenstein nahmen erfolgreich an einem Grundkurs und an einem Lehrgang für Atemschutzträger teil.
21 weitere Kameraden der Wehren aus Halberstadt, Emersleben, Klein Quenstedt und Langenstein und 4 Mitarbeiter des Landkreises besuchen einen Sprechfunkerlehrgang.
Insgesamt wurden im Landkreis 331 Sprechfunker, Maschinisten und Atemschutzgerätewarte ausgebildet.

1996: 7 junge aktive Mitglieder konnten erfolgreich Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule oder im Ort abschließen.

Im Jahr 1999 wurden an der Landesfeuerwehrschule 2 Kameraden zum Gruppenführer und zum Zugführer weitergebildet.
2 weitere Kameraden konnten erfolgreich den Lehrgang zum Feuerwehrmann abschließen.

Im April und Mai 2000 werden 2 Mitglieder zum Fahrer des neuen Tanklöschfahrzeuges ausgebildet.
Am 01.April 2000 erhielten 7 Kameraden das Zertifikat für den erfolgreichen Abschluss des Feuerwehrgrundlehrgangs.

Im Jahr 2001 wurden bei Novatex und auf dem Schäferhof operativ-taktische Studien besprochen. 
 
Jahr 
Anzahl der Lehrgänge 
Gesamtzahl der Stunden 
1997 
-
462
1999 
23
312
2001 
16
-
2002 
18
-
2005 
20
1.349
2006 
19
1.120
 
Die Brände in Langenstein  ^   
 
01.01.1997: Kellerbrand auf dem Kapellenberg. Die Strohabdichtung eines Kellerfensters geriet in Brand. Wegen der Rauchentwicklung mussten 4 Personen evakuiert und eine von ihnen ärztlich behandelt werden. Im Einsatz waren 8 Feuerwehrleute.

1997: Eine 7.000 m² große Trockenrasenfläche in der Nähe der Untermühle geriet in Brand. 2 Einsatzfahrzeuge aus Halberstadt und Langenstein kamen zum Brandort. Das Feuer wurde gelöscht. Ein Anlieger hat den Brand verursacht und wird den Einsatz bezahlen.

Himmelfahrtstag 1998 - Brand im Landhaus: Die Feuerwehr, durch die Sirene alarmiert, war schnell am Einsatzort angekommen. Durch starke Windböen wurde der gesamte Gaststättenkomplex von diesem Feuer zerstört. Durch die Größe des Feuers mit meterhohen Flammen und starker Hitze- und Rauchentwicklung, durch den Zustand des Landhauses und wegen der Windböen konnte die Feuerwehr, die von mehreren Seiten angriff, nur noch erfolgreich verhindern, dass der umliegende Wald in Flammen geriet. Die Löscharbeiten wurden dadurch erschwert, dass es vor Ort kein Löschwasser gab, welches mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr herangefahren wurde. Als Brandursache wurde Brandstiftung ermittelt. Personen kamen nicht zu Schaden, aber das Gebäude war nicht mehr zu retten. Die Hälfte verbrannte und der Rest kann nur noch abgerissen werden. Im Einsatz waren 37 Feuerwehrmänner mit 8 Löschfahrzeugen aus Halberstadt, Langenstein, Mahndorf, Aspenstedt und Emersleben.

29.07.1998: Ein verlassenes Lagerfeuer am Kammweg auf dem Gelände der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge verursachte einen Waldbrand auf einer Fläche von 800 m². Zur Bekämpfung waren 26 Mitglieder der FFW Langenstein und Halberstadt 3½ Stunden lang mit 5 Löschfahrzeugen im Einsatz. Da es im Wald keine Wasserentnahmestelle gab, musste ein Tankfahrzeug neunmal in das Dorf zu einem Hydranten und zurückfahren, um Löschwasser zu transportieren.

08.05.1999: Brand in einer Lagerhalle der Medizintechnikfirma Primed am Untermühlenweg: In der Halle, in der medizinische Artikel und Kunststoff untergebracht waren, brach ein Feuer aus, durch dessen Rauch und Hitze auch 4 benachbarte Wohnhäuser beschädigt wurden. 47 Feuerwehrleute bekämpften in 3½ Stunden den Brand. 22 Personen wurden evakuiert und über Lautsprecher wurden weitere Anwohner gewarnt. Auch am folgenden Sonntag war die FFW Langenstein mit Brandwachen und Nachlöscharbeiten beschäftigt. Niemand wurde verletzt, aber das Gebäude brannte vollständig nieder.

1999: Ein Feuerwehrmann aus Langenstein bemerkte von der Agip-Tankstelle aus Rauch auf einer 600 m² großen Rasenfläche zwischen der Alten Blankenburger Heerstraße und dem Waldrand in Halberstadt. Sofort informierte er die Rettungsleitstelle, welche einen Löschzug losschickte, der das Feuer löschte.

15. September 1999: Nachdem bereits am 14. September 1999 in den Thekenbergen ein 2.000 m² großes Waldstück brannte, brach am Folgetag an der gleichen Stelle ein neues Feuer aus. 25 Feuerwehrleute der Wehren aus Halberstadt, Langenstein, Wegeleben und Emersleben waren mit 7 Fahrzeugen mehrere Stunden im Einsatz, um den Brand zu löschen. Das Feuer breitete sich durch die Trockenheit schnell aus. Die Einsatzkräfte waren zügig am Ort des Geschehens und konnten sofort die Löschwasserleitung aufbauen. Da es im Wald keinen Hydranten gab, pendelten mehrere Tankfahrzeuge zwischen Langenstein und der Brandstelle hin und her und beförderten den Wassernachschub. Durch Windböen loderten kleine Brandherde immer wieder auf. Insgesamt standen 2 ha Wald in Flammen.

1999: In Langenstein brach in der Küche eines Wohnhauses am Kleinen Holze ein Feuer aus. Mit Pressluftatemgeräten und zwei Löschfahrzeugen gelang es 13 Feuerwehrleuten von der FFW Langenstein und der Hauptberuflichen Wachbereitschaft Halberstadt den Brand zu löschen. Ein Bewohner des Hauses wurde mit Schnittverletzungen und einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

22.11.2000: Bei einem Brand in der Dorfstraße kommt das in dem Haus wohnende Ehepaar ums Leben. 25 Feuerwehrmänner aus Halberstadt, Langenstein und Mahndorf mit 5 Löschfahrzeugen bekämpften den Brand und verhinderten, dass benachbarte Häuser betroffen wurden. Das Ehepaar lebte seit einigen Wochen getrennt. Als die Ehefrau das Haus noch einmal aufsuchte, wurde das Haus mit einem Brandbeschleuniger angezündet. Durch den Rauch und die Flammen sind beide Personen umgekommen. Ein Fremdverschulden durch Dritte schließt die Polizei aus, es handelte sich um ein Beziehungsdrama.

30.08.2001: Auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Unternehmens in Danstedt entzündet sich am Nachmittag ein 2.000 Ballen umfassender Strohhaufen. Ein Übergreifen der Flammen auf eine Lagerhalle mit Kunstdünger in unmittelbarer Nähe wurde erfolgreich, aber mühsam verhindert. Die Feuerwehren aus Halberstadt, Danstedt, Ströbeck und Langenstein waren im Einsatz. Später wurden weitere Wehren alarmiert, damit die erschöpften Mannschaften ausgetauscht werden konnten. Bekämpft wurde der Brand von insgesamt 11 Wehren mit 19 Fahrzeugen und etwa 100 Feuerwehrmännern, und von denen einer leicht verletzt wurde. Gelöscht war das Feuer erst am Morgen des 02. September. Erschwert wurde die Brandbekämpfung durch den Wind, der im Stroh schwelende Glutnester immer wieder entfachte. 1.000 Tonnen Stroh wurden vom Technischen Hilfswerk mit einem Radlader und schwerer Technik auseinandergezogen und ausgelagert, da die Strohballen noch schwelten.

21.12.2003: Im Gewerbegebiet „Am Hünenknie“ brechen unbekannte Täter in die zwei Abstell- und Wartungshallen der Firma Wolf ein und zünden drei Busse an. 40 Mitglieder von den Wehren aus Langenstein, Halberstadt, Mahndorf und Ströbeck löschen in drei Stunden das Feuer. Die zwei Hallen und die drei Busse brennen vollständig nieder und können nicht gerettet werden. Der Sachschaden betrug eine Million Euro. Im Verlaufe des Tages hatte der starke Wind glühende Metallreste erneut entzündet, dieses Feuer wurde aber schnell gelöscht.

25.09.2005: In einem Gebäude des Ebereschenhofes in der Florian-Geyer-Straße in Halberstadt bricht durch Brandstiftung ein Feuer im Dachstuhl aus. 4 Stunden lang waren 13 Löschfahrzeuge der Feuerwehren aus Halberstadt, Langenstein, Emersleben, Klein Quenstedt und Ströbeck im Einsatz.  
 
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Andere Einsätze der Feuerwehr 
 
Winter 1995-1996: In 16 Einsätzen mit insgesamt 118 Stunden werden 23 vom Frost betroffene Haushalte versorgt. Da die Leitungen zugefroren sind, fährt die FFW täglich Wasser zu den Betroffenen, die es in Eimer gießen und so aufbewahren.

1996: Auf der B 81 ereigneten sich bei dichtem Nebel 4 Auffahrunfälle, in die 11 Fahrzeuge verwickelt waren. Neben der Polizei wurden auch die Kameraden der Feuerwehren Langenstein und Halberstadt eingesetzt, um Verletzte zu bergen und um Öl aufzunehmen.

29.01.1996: Einsatz in der Kläranlage in Langenstein. Mehrere Diebe versuchten vergeblich, in das Verwaltungsgebäude der Kläranlage einzudringen. Dabei betrat ein Täter die dünne Eisdecke des zugefrorenen Klärbeckens und brach ein. Die Feuerwehr suchte daraufhin das 450 Kubikmeter fassende Betonbecken mit einer Stange ab und pumpte anschließend das Becken leer, fand aber niemanden.

27.07.1998 und 02. und 04.08.1998: Im Sommer wurde der Ölmühlenteich in insgesamt 8 Einsätzen mit Sauerstoff versorgt und tote Fische wurden herausgeholt. Nachdem im Ölmühlenteich ein Fischsterben beobachtet wurde, untersuchte das Umweltamt Halberstadt Wasserproben. Es wurde festgestellt, dass Sauerstoffmangel die Katastrophe verursachte. Im Teich entstanden durch Düngung und Abwässer erhebliche Mengen an Stickstoff, Phosphaten und anderen Nährstoffen. Die Hitze im Juli begünstigte die Vermehrung der Algen, welche durch ihr schnelles Wachstum den Sauerstoff im Wasser aufbrauchten. Daraufhin sammelte die Jugendfeuerwehr am 01.08. vom Ufer und von einem Schlauchboot aus mit Netzen Hunderte tote Fische ein und führte mit mehreren Strahlrohren und einem Wenderohr Frischwasser und Sauerstoff zu. Der Teich konnte sich aber wegen der Hitze, des starken Algenbewuchses und wegen geringer Mengen Frischwasser nicht regenerieren. Deshalb hat das Technische Hilfswerk in Halberstadt am 02.08.1998 mit drei Einsatzfahrzeugen verstärkt Sauerstoff in das Wasser gepumpt. Auch der Teich an der Brockenstedter Mühle ist biologisch umgekippt.

08.07.2001: In Halberstadt standen nach einem Unwetter mit Niederschlagsmengen von 50 Litern pro Quadratmeter in weniger als einer Stunde, gemischt mit Hagel, die Keller und Tiefgaragen in 8 Straßen in der Altstadt sowie im Kino, einem Altenheim, einer Schule und im Krankenhaus unter Wasser. Im Krankenhaus fielen die EDV- Anlage und zwei Fahrstuhlschächte aus. Bäume und Autos wurden durch den Hagel beschädigt. Die Feuerwehr und das THW mussten an über 100 Einsatzstellen Wasser abpumpen. Insgesamt 200 Leute waren im Rettungsdienst, der Leitstelle, dem Technischen Hilfswerk und den Feuerwehren im Einsatz. Die Wehren aus Halberstadt, Emersleben, Klein Quenstedt, Schwanebeck, Harsleben, Aspenstedt, Ströbeck und Langenstein setzten 16 Fahrzeuge und zahlreiche Pumpen ein und waren 8 Stunden in Dienst. Am folgenden Tag mussten noch 17 Einsätze ausgeführt werden.

19.08.2002: Nach einem Deichbruch der Elbe bei Calbe werden 164 Kameraden der Feuerwehren aus dem Landkreis Halberstadt, das Technische Hilfswerk und die Bundeswehr zur Verstärkung in den Landkreis Schönebeck entsandt, um die dortigen Kräfte zu verstärken und um das Biosphärenreservat bei Steckby zu schützen. Die Helfer unterstützten im Krisenstab in Calbe, der von Schönebeck hierher evakuiert wurde, bei der Koordinierung der Einsatzkräfte, und der Verteilung von Material und Arbeitskraft. Dabei konnten Erkenntnisse für die zukünftige Ausbildung gewonnen werden. Die Feuerwehrleute sind täglich 12 Stunden über Nacht von 18 bis 6 Uhr im Einsatz. Mit einem Funktruppwagen wurde der Kommunikationsverkehr aufgebaut. Danach wurde die Ausleuchtung des betreffenden Deichabschnittes am Biosphärenreservat sichergestellt, obwohl es hier keinen Strom und keine Funkmasten gibt. Die Bundeswehr hat an zwei Stellen Zufahrten geschaffen, von denen das Material aber mehrere Kilometer weit mit der Hand transportiert werden muss. In der Nacht zum 22.08. mussten Risse im Deich abgedichtet werden. In den nächsten Tagen muss der Deich beobachtet werden, um zu entscheiden, ob das Dorf Lödderitz noch evakuiert werden muss.

2002: Aus dem Feuerlöschteich in Böhnshausen wurden 150 Kröten gerettet, die nach dem Ablaichen nicht aus eigener Kraft das Wasser verlassen konnten.

2002: Insgesamt 12 Sturmschäden mussten beseitigt werden. Daneben wurden zum Schutz vor Hochwasser die Brücken und Wehre am Goldbach kontrolliert und von Anlandungen befreit.

Am 30. Juni 2002 musste ein Hund aus dem Teichüberlauf des Untermühlenteiches herausgeholt werden. Beim Schwimmen wurde der Hund in den Schacht gezogen und steckte in drei Meter Tiefe fest. Das Tier konnte mit einer Steckleiter und Einreißhaken befreit werden.

2006: Vor allem von der Bundesstraße 81 werden oft Verkehrsunfälle gemeldet, bei denen die Wehr zum Einsatz kommt.

11.+ 18.01. 2007: Die Feuerwehr wurde eingesetzt, nachdem ein Sturm Teile eines Daches von einem Haus auf dem Schäferberg wegriss, welche Autos und benachbarte Häuser beschädigten. Für mehrere Stunden fiel der Strom aus.

24.09.2007: Schwerer Verkehrsunfall auf der B81 in Richtung Halberstadt. Ein PKW gerät auf die Gegenfahrbahn und prallt gegen ein Taxi und einen LKW. Die PKW- Fahrerin wird schwer verletzt in das Klinikum gefahren.

29. September 2007: Nach dem Dauerregen kommt es in der Quedlinburger Straße zu einem Erdrutsch. Eine 6 Meter hohe Stützmauer bricht und viele Kubikmeter Gartenerde rutschen gegen ein Wohnhaus. Dadurch wird eine Hauswand eingedrückt, das Dach beschädigt und die Tür zum Heizungskeller verschüttet. Auch das Nachbargrundstück wird beschädigt. 20 Mitarbeiter der Wehren in Langenstein und Mahndorf sowie des THW sind im Einsatz, um mit Presslufthämmern die Mauerreste zu zerkleinern und mit einem Radlader Erdmassen und Mauersteine auf die Straße zu befördern, von wo sie mit LKWs vom THW weggefahren werden. 
 
Kontakt: info@feuerwehr-langenstein.de